Projekt Zinkstraße 

Eigentümerwechsel in einer Essener Schrottimmobilie

 

Wie in der Tageszeitung WAZ am 07.08.2018 in Ihrer Onlineausgabe berichtet, fand eine Zwangsversteigerung von 2 Wohnungen an der Zinkstraße statt. Ein Bieter erhielt den Zuschlag für beide Wohnungen. Die Stadt Essen bot bei dieser Versteigerung nicht mit. Wir vom Ortsverein SPD Essen Bergeborbeck sind mit dieser Situation auch völlig unzufrieden und bleiben an der Sache dran. Das dies keine einfache Situation ist, ist bekannt. Doch wir werden weiterhin dafür Sorgen, dass die Verwaltung tätig wird. Weitere Infos folgen Zeitnah.

Aktueller Stand zum Projekt Zinkstraße

Bereits im Dezember 2016 wurde mit der Prüfung eines Ankaufs des Grundstücks Zinkstraße 10-20 begonnen. Es wurde festgestellt, dass sich das Eigentum aus diesem Grundstück aus 48 Teileigentumsanteilen zusammensetzt. Ankaufsverhandlungen sind mit insgesamt 26 Eigentümerparteien zu führen. Allein dies bedingt eine grundsätzliche Schwierigkeit in der Umsetzung des Ankaufswunschs. Einer Teilnahme an einer Eigentümerversammlung zur greundsätzlichen Information der Eigentümer, folgten zahlreiche Einzelgespräche mit Eigentümern, um erste Kontakte herzustellen und sachgerecht über den Ankaufswunsch der Stadt Essen zu informieren. Nach diesen aufwendigen Vorarbeiten wurden dann alle Miteigentümer angeschrieben und ihr grundsätzliches Verkaufsinteresse erfragt. 

 

Durch die intensiven Bemühungen gelang es der Stadtverwaltung, trotz der Vielzahl unterschiedlicher Eigentümer mit vollständig verschiedenen Voraussetzungen, die Eigentümerparteien bis Ende November 2017 fast alle zu einer positiven Rückmeldung zu bewegen. Auf der Grundlage individuell für jede Wohnung zu erstellenden Wertgutachten werden nun Kaufvertragsentwürfe angefertigt, auf deren Basis aufschiebend bedingte Kaufverträge beurkundet werden sollen, die nur dann rechtsverbindlich werden, wenn alle Wohnungen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erworben werden können.

 

Die Bezirksvertretung hat in der Sitzung vom 08. Mai noch einmal deutlich gemacht, dass das Ziel beim Ankauf der Häuserzeile in der Zinkstraße der vollständige Abriss sowie eine Neubebauung mit dem Ziel "Wohnen am Wasser" sei.    

Das Projekt Zinkstraße macht Fortschritte

Ratsherr Dr. Michael Stelzer

Das Projekt der Zinkstraße, welches vom Ortsverein Bergeborbeck vorangetrieben wird und von der Essener SPD-Ratsfraktion mitgetragen wird, soll einen Vorbildcharakter entwickeln, wie Ortsvereine eigene Projekte initiieren und umsetzen können, um somit als Partei vor Ort für die Bürger tätig zu werden. Im Moment befindet man sich auf einem guten Weg, die Stadt im Zuge des Projektes der grünen Hauptstadt Europas zu verschönern. Weiterhin bildet das Areal um die Zinkstraße eine gute Eignung für die Stadtentwicklung, da es sich hierbei um ein zusammenhängendes Gebiet handelt, welches unter Bezugnahme der Renaturalisierung des Borbecker Mühlenbachs sowie des Investments seitens der Stadt, sicherlich herausragende Möglichkeiten bildet, Wohnraum der Mittel- bis Oberschicht zu erschaffen. Klar ist auch, dass durch die Berichterstattung in den lokalen Medien sowie die vorangegangenen Bürgerveranstaltungen die Erwartungshaltung der anwohnenden Bürger an dieses Projekt hoch ist, deshalb sollte ein zügiger Fortschritt in diesem Projekt und im Zuge dessen ein Abriss der Immobilien bis 2020 angestrebt werden.

Im Zuge der neuesten Entwicklung an der Zinkstraße wurde die Immobilie der Zinkstraße 16 bereits geräumt, die Türen vernagelt und der Strom abgestellt. Die Räumung der Immobilie Zinkstraße 20 erweist sich jedoch als schwierig, da dort ein älteres Ehepaar haust und im Zuge der Räumung Wohnalternativen für dieses bereit gestellt werden sollen. Darüber hinaus sind alle Eigentümer, ausschließlich zweier, zum gegenwärtigen Stand dazu bereit ihre Immobilien in der Zinkstraße zu verkaufen.

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