Projekt Zinkstraße 

SPD-Fraktion zum Immobillenerwerb an der Zinkstraße 

Michael Stelzer
Zum städtischen Erwerb von Wohneinheiten an der Zinkstraße erklärt Dr. Michael Stelzer, SPD-Ratsmitglied aus Essen-Bergeborbeck: Das jüngste Engagement in der Zinkstraße ist ein guter Anfang. Wir haben diesen Schritt schon lange gefordert. Der Erwerb aller Wohnungen sollte im besten Fall bis 2020 abgeschlossen sein, damit Abriss und Neuplanung eines attraktiven Wohngebiets begonnen werden kann."
 
Martin Schlauch, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration, ergänzt: Ich sehe die Kaufentscheidung vor allem als eine Möglichkeit, das soziale Gefüge im ganzen Viertel zu stabililisieren. Wenn wir sehen, wie sich einzelne Immobilien auf das soziale Klima im gesamten Stadtteil auswirken, können wir das nicht so hinnehmen. Stadtentwicklung ist immer auch eine soziale Stellschraube. Dadurch, dass wir jetzt die Sache selbst in die Hand nehmen, haben wir die Möglichkeit, die soziale Stärkung pointiert voranzutreiben. Die sollten wir in anderen Stadtteilen stärker nutzen." 

Neues von der Zinkstraße

Anders als in dem WAZ Artikel beschrieben, wird es keine Käufe um jeden Preis geben. 
Dennoch ist und bleibt es Ziel der Stadt Essen, die Häuser gänzlich aufzukaufen. Hierzu werden eigens für Schrottimmobilien angelegte Fördergelder des Landes NRW in Anspruch genommen.

Siedlergemeinschaft Neu-Altenberg und SPD Ortsverein Bergeborbeck fordern : Sofortiger Ankauf der Wohnungen in der Zinkstrasse

Am 16.08.2018 haben wir als Ortsverein Bergeborbeck zusammen mit dem Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft Altenberg unten stehende, gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben. Hier unterstreichen wir nochmals die Notwendigkeit der Verwaltung zum Handeln.

 

Pressemitteilung :

Mit Erstaunen haben wir zur Kenntnis genommen, dass sich die Stadt an der Zwangsversteigerung zum Ankauf der zwei Wohnungen in der Zinkstrasse 18 nicht beteiligt hat.

Uwe Kerschel, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Neu-Altenberg:
„ Die Anwohner der Siedlung Neu-Altenberg beobachten die Situation an der Zinkstrasse seit einigen Jahren mit großer Sorge. Auf der Bürgerversammlung am 10.03.2017 wurde uns berichtet, dass die Stadt die Gründung einer Gesellschaft zum Ankauf von Schrottimmobilien beabsichtigt. Dafür stünden insgesamt 6 Mio € zur Verfügung. Leider müssen wir nach einem Jahr feststellen, dass von dieser Gesellschaft noch keine Aktivitäten stattgefunden haben. Stattdessen bietet die Stadt bei der Zwangsversteigerung zweier Wohnungen in der Zinkstrasse noch nicht einmal mit. Wir fordern die Stadt auf, sich unverzüglich an den Verkäufen aktiv zu beteiligen und allen Eigentümern ein Kaufangebot vorzulegen.“

Peter Lübben, SPD Ortsvereinsvorsitzender, Dr. Michael Stelzer, SPD Ratsherr für Bergeborbeck:
„ Die Strategie der Stadt, beim Ankauf abzuwarten, um Marktpreise festzustellen, entspricht nicht unseren Vorstellungen und den politischen Vorgaben zum Ankauf der Schrottimmobilien. Wir erwarten von der Stadt, sich aktiv in die Versteigerungsprozesse einzubringen, um auch einzelne Immobilien erwerben zu können. Nächste Gelegenheit muss der 22.08 2018 zum Erwerb zweier Wohnungen an der Zinkstrasse sein. Mal sehen, ob es dann besser läuft. „

Uwe Kerschel, Peter Lübben, Dr. Michael Stelzer

Essen, 16. August 2018

SPD-Fraktion: Stadt muss bei Problemimmobilien zügig einschreiten

  Pressemitteilung der SPD Ratsfraktion vom 14.08.2018.

 

Entwicklungsgesellschaft zum Erwerb von Schrottimmobilien muss unverzüglich ihre Arbeit aufnehmen.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen nimmt die bestehenden Probleme in der Mittweg- und Hammacherstraße im Ostviertel zum Anlass, um erneut eine gesamtstädtische Strategie im Umgang mit sogenannten Problemimmobilien einzufordern. Der Rat der Stadt hatte auf Initiative der Fraktionen von SPD und CDU bereits im März 2017 die Verwaltung mit der Konzeption einer Gesellschaft beauftragt, die den Ankauf und die Entwicklung von Schrottimmobilien im Stadtgebiet vorantreibt. Daneben müsse die Verwaltung aber auch konsequent alle ordnungsrechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Lärm und Vermüllung in den Quartieren zu verhindern.

 

„Die Probleme, die von den Anwohnerinnen und Anwohnern der Mittweg- und Hammacherstraße geschildert werden, sind in der Vergangenheit bereits an anderen Stellen im Stadtgebiet aufgetreten. Hier ist schnelles Handeln gefordert. Wir erwarten, dass die Ordnungsbehörde hier konsequent durchgreift. Verstöße müssen zügig verfolgt und geahndet werden“, macht der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ingo Vogel, Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Ordnung, Personal und Organisation, deutlich.

 

Damit kurzfristig Verbesserungen eintreten, muss die Stadt auch in der Lage sein, solche Problemimmobilien aufzukaufen und eine städtebauliche Neuausrichtung einzuleiten. „Die von SPD und CDU beschlossene Entwicklungsgesellschaft zum Ankauf und zur Entwicklung solcher Problemimmobilien im Stadtgebiet ist daher der richtige Weg. Über diese Gesellschaft muss die öffentliche Hand auch in die Lage versetzt werden, bei der Zwangsversteigerung von Immobilien erfolgreich mitbieten zu können. Die jüngste Entwicklung an der Zinkstraße, wo ein Privatmann zwei Wohnungen im Zuge der Zwangsversteigerung erwerben konnte, verdeutlicht, dass wir auf diesem Feld aufrüsten müssen, damit ein schnellstmöglicher Erwerb von Schrottimmobilien tatsächlich gelingen kann. Die Strategie der Stadt, beim Ankauf abzuwarten, um Marktpreise festzustellen, entspricht nicht unseren Vorstellungen und den politischen Vorgaben zum Ankauf der Schrottimmobilien. Wir erwarten von der Stadt, sich aktiv in die Versteigerungsprozesse einzubringen, um auch einzelne Immobilien erwerben zu können. Nächste Gelegenheit muss der 22. August 2018 zum Erwerb zweier Wohnungen an der Zinkstr. sein. Mal sehen, ob es dann besser läuft“, erklärt der Bergeborbecker SPD-Ratsherr Dr. Michael Stelzer, Mitglied des Bau- und Verkehrsausschusses. 

Eigentümerwechsel in einer Essener Schrottimmobilie

 

Wie in der Tageszeitung WAZ am 07.08.2018 in Ihrer Onlineausgabe berichtet, fand eine Zwangsversteigerung von 2 Wohnungen an der Zinkstraße statt. Ein Bieter erhielt den Zuschlag für beide Wohnungen. Die Stadt Essen bot bei dieser Versteigerung nicht mit. Wir vom Ortsverein SPD Essen Bergeborbeck sind mit dieser Situation auch völlig unzufrieden und bleiben an der Sache dran. Das dies keine einfache Situation ist, ist bekannt. Doch wir werden weiterhin dafür Sorgen, dass die Verwaltung tätig wird. Weitere Infos folgen Zeitnah.

Das Projekt Zinkstraße macht Fortschritte

Ratsherr Dr. Michael Stelzer

Das Projekt der Zinkstraße, welches vom Ortsverein Bergeborbeck vorangetrieben wird und von der Essener SPD-Ratsfraktion mitgetragen wird, soll einen Vorbildcharakter entwickeln, wie Ortsvereine eigene Projekte initiieren und umsetzen können, um somit als Partei vor Ort für die Bürger tätig zu werden. Im Moment befindet man sich auf einem guten Weg, die Stadt im Zuge des Projektes der grünen Hauptstadt Europas zu verschönern. Weiterhin bildet das Areal um die Zinkstraße eine gute Eignung für die Stadtentwicklung, da es sich hierbei um ein zusammenhängendes Gebiet handelt, welches unter Bezugnahme der Renaturalisierung des Borbecker Mühlenbachs sowie des Investments seitens der Stadt, sicherlich herausragende Möglichkeiten bildet, Wohnraum der Mittel- bis Oberschicht zu erschaffen. Klar ist auch, dass durch die Berichterstattung in den lokalen Medien sowie die vorangegangenen Bürgerveranstaltungen die Erwartungshaltung der anwohnenden Bürger an dieses Projekt hoch ist, deshalb sollte ein zügiger Fortschritt in diesem Projekt und im Zuge dessen ein Abriss der Immobilien bis 2020 angestrebt werden.

Im Zuge der neuesten Entwicklung an der Zinkstraße wurde die Immobilie der Zinkstraße 16 bereits geräumt, die Türen vernagelt und der Strom abgestellt. Die Räumung der Immobilie Zinkstraße 20 erweist sich jedoch als schwierig, da dort ein älteres Ehepaar haust und im Zuge der Räumung Wohnalternativen für dieses bereit gestellt werden sollen. Darüber hinaus sind alle Eigentümer, ausschließlich zweier, zum gegenwärtigen Stand dazu bereit ihre Immobilien in der Zinkstraße zu verkaufen.

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