Econova - Allee

Wir sagen NEIN zur der Verbrennungsanlage

2021 möchte der Entsorgungsunternehmen Hartmuth im Evonova-Gelände in Bergeborbeck seine Verbrennungsanlage wieder in Betrieb nehmen.
Diese wurde aus wirtschaftlichen Gründen 2014 stillgelegt. Nun sind die Preise wieder gestiegen und man will bis zu 50.000 Tonnen Klärschlamm verbrennen. Dieser Klärschlamm wurde traditionell in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt. Diese enthalten gesundheitsgefährdende Schadstoffe wie toxische Schwermetalle wie zum Beispiel Blei, Quecksilber, Cadmium, Kupfer sowie organische Schad- und Fremdstoffe wie Dioxine, Polychlorierte Biphenyle (PCB), Perfluorierte Tenside (PFT), Arzneimittelrückstände, Krankheitserreger, aber auch Nanopartikel, Mikroplastik und vieles mehr.

 

Die Bundesregierung hat es untersagt diese Schadstoffe weiterhin zu verarbeiten, da dessen Risiken nicht abzuschätzen sind.

Diese Schadstoffe sollen nun ab 2021 bei uns in Bergeborbeck verbrannt werden. Keiner kann die Belastung für Menschen und Umwelt einschätzen daher lehnen wir die Verbrennung ab.

Ratsherr Dr. Michael Stelzer zu Gast bei der Trimet Aluminium SE

Am 26.02. waren die SPD Essen mit eier Delegation aus VertreterInnen aller politischen Ebenen zu Gast bei der Trimet Aluminium SE in Bergeborbeck. Mit dabei war auch der Bergeborbecker Ratsherr Dr. Michael Stelzer.

 

Nach einer faszinierenden Werkstour, bei der es um Innovationen, Wiederverwertung und Arbeitsabläufe ging, kamen wir zum Austausch mit Geschäftsleitung und betriebsrat zusammen. Zentrales Thema waren die Auswirkungen des "Kohlekompromisses" und eines möglichen Umweltgesetzes. Klar wurde dabei: Ein energieintensives Unternehmen wie Trimetbraucht lückenlose Verlässlichkeitbei der Energieversorgung. Der hohe Standard der hiesigen Produktion mit kurzen Wegen, hoher Recycling-Quote, bestem Arbeitsschutz, betrieblicher Mitbestimmung und inovativer Fertigung ist dabei Beleg für die Zukunftsfähigkeit unserer Industrie, Diese wollen wir unbedingt erhalten und ausbauen.

 

Wir bedanken uns bei Trimet für die spannenden Einblicke!. 

Die Stellungnahme des Orstvereins findet Anklang in den Lokalen Medien 

Das Thema zur Wiederaufnahme der Verbrennungsanlage der Fa. Harmuth fand auch in der lokalen Presse Anklang. Anbei die Bericht der WAZ/NRZ vom 20.11.2018 sowie des Borbeck Kurier vom 21.11.2018.

SPD Bergeborbeck mehrheitlich gegen Wiederinbetriebnahme der Verbrennungsanlage in Bergeborbeck

In der Vorstandssitzung vom 16.11. hat sich der Vorstand des Ortsvereins Bergeborbeck mehrheitlich gegen die Wiederaufnahme des Betriebes einer Verbrennungsanlage des Entsorgungsunternehmens Harmuth gestellt.

 

Das Entsorgungsunternehmen möchte auf ihrem Gelände an der Econova-Allee eine Müllverbrennungsanlage wieder in Betrieb nehmen, um unter anderem 50.000 Tonnen Klärschlamm (z. B. Altöl und Ölabscheiderückständen) im Jahr zu verfeuern. Eine entsprechende Genehmigungsplanung laufe bereits. Wenn alles glatt läuft, möchte das Unternehmen ab Ende 2019 damit beginnen.

 

Der SPD Ortsverein Bergeborbeck sprach sich als einziges der 7 Borbecker Ortsvereine 2005 für eine Ansiedlung des Familienunternehmens auf dem Econova-Gelände aus. Gegen das 13.000 Quadratmeter große Recyclingcenter hat der Ortsverein Bergeborbeck auch heute nichts einzuwenden. „Doch die Verbrennung von Klärschlamm halten wir für nicht vertretbar. Weder für die Anwohner, noch für die benachbarten Betriebe an der Econova-Allee und auch nicht für die Umwelt“ so Peter Lübben, Bezirksvertreter und Vorsitzender des Ortsvereins. 

 

Ob die Inbetriebnahme des Müllofens genehmigt wird, entscheidet die Bezirksregierung Düsseldorf. 

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